SATZUNG

des Angelverein Lahr – Kinzigtal e.V.

§ 1

 

Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein trägt den Namen Angelverein Lahr-Kinzigtal e.V., hat seinen Sitz in Lahr und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

Er ist ausschließlich eine Vereinigung von Anglern, die das Angeln nicht im Haupt- oder Nebenberuf ausführen. Der Zweck des Vereins ist die Erziehung zum waidgerechten Angeln, die Hege des Fischbestandes in den Gewässern und die Bekämpfung der Verunreinigung der Gewässer sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer im Sinne des Naturschutzes und der Landschaftspflege.

 

Der Verein ist am 14. April 1950 unter der Nummer 152 und ab 8. Januar 1968 unter der Nummer 374 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Lahr/Schwarzwald eingetragen worden.

 

Gerichtsstand ist Lahr/Schwarzwald.

 

Das Geschäftsjahr beginnt und endet wie das Kalenderjahr.

 

§ 2

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3

 

Aufwendungen für den Verein werden gemäß § 670 BGB ersetzt. Vorstandsmitglieder und andere für den Verein ehrenamtlich tätige Personen dürfen einen angemessenen Aufwendungsersatz erhalten. Über die Gewährung und Höhe des Aufwendungsersatzes von Vorstandsmitgliedern beschließt die Vorstandschaft. Über den Ersatz von Aufwendungen sonstiger Personen entscheidet der Gesamtvorstand.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Ehrenamtspauschale/Jahr:

1. Vorsitzender 300€

2. Vorsitzender 150€

Kassierer 600€

 

Die Bestellten Vorstandsmitglieder erhalten für die anfallenden monatlichen Sitzungen eine

Entschädigung von 15 €

 

§ 4

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem

Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig

hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 5

 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins je zur Hälfte an

1.) "Lahrer Werkstätten" Lahr

der Johannes-Anstalten, Mosbach i.O.

2.) "Lebenshilfe Werkstätten für Behinderte GmbH",

Haslach, die es ausschließlich und unmittelbar für

gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

 

§ 6

 

Aufnahme, Austritt und Ausschluss von Mitgliedern

 

Der Verein besteht aus:

1- aktiven Mitgliedern.

2- passiven Mitgliedern.

3- Ehrenmitgliedern

Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden, die sich der Satzung unterwirft und das 10. Lebensjahr vollendet hat.

 

Unter gleicher Voraussetzung können auch

Personen fremder Nationalitäten Mitglied des Vereins werden.

 

Der Antrag zur Aufnahme muss schriftlich an den Ersten Vorsitzenden erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand.

 

Die Beitragszahlung beginnt mit dem Tag der

Aufnahme; rückwirkend zum Beginn des Geschäftsjahres.

Passive Mitglieder haben keine Berechtigung zur Ausübung der Fischwaid. Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich in besonderem Maße für den

Angelverein Lahr-Kinzigtal e.V. verdient gemacht haben Die Entscheidung trifft die

Gesamtvorstandschaft.

 

§ 7

 

Der Austritt eines Mitgliedes kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres erfolgen, die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Jahresende. Er ist dem Ersten Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen. Beim Tode eines Mitgliedes erlischt die Mitgliedschaft.

 

§ 8

 

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn Verfehlungen gegen bestehende

Fischereigesetze, die Vereinssatzung oder vom Gesamtvorstand beschlossene Beschränkungen und Auflagen vorliegen. Dies kann auch erfolgen, wenn ein aktives Mitglied die unentgeltlichen Arbeitsstunden nicht leistet oder den hierfür festgesetzten gesonderten Jahresbeitrag nicht zahlt. Die Beurteilung der Schwere von Verfehlungen obliegt nur dem Gesamtvorstand, der den Ausschluss beschließt.

 

Dem ausgeschlossenen Mitglied steht es frei, innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung des

Ausschlussbescheids gegen diesen in einer von ihm beantragten außerordentlichen

Generalversammlung Einspruch zu erheben. Die Entscheidung dieser außerordentlichen

Generalversammlung ist endgültig. Die Kosten für die Einberufung gehen zu Lasten des ausgeschlossenen Mitgliedes.

 

§ 9

Beiträge

Grundsätzlich hat jedes Mitglied Beiträge zu entrichten, die nur zweckgebunden verwendet werden dürfen. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Generalversammlung beschlossen.

 

Der Gesamtvorstand ist ermächtigt festzulegen, dass jedes aktive Mitglied pro Jahr unentgeltliche Arbeitsstunden nach Einteilung durch den Vorstand zu leisten hat "Mitglieder die eine Behinderung von mindestens 50% mittels Behindertenausweis nachweisen können sind von Arbeitseinsätzen befreit."

 

Die Beiträge bestehen aus:

 

a) einer einmaligen Aufnahmegebühr für aktive Mitglieder,

b) einer Jahresgebühr für aktive Mitglieder,

c) einer Wartegebühr für vorübergehend ruhende aktive Mitgliedschaft (Ruhebeitrag )

d) einer Jahresgebühr an den Landesfischereiverband Baden e.V.,

e) einer Jahresgebühr für Jugendliche,

f) einer gesonderten Jahresgebühr für nicht geleisteten Arbeitseinsatz.

 

Die Aushändigung der Angelkarte erfolgt nur nach Zahlung des vollen Jahresbeitrages und nach Erbringung des Nachweises für geleistete Arbeitsstunden (durch Eintrag in die Ringkarte) Gegebenenfalls nach Entrichtung der gesonderte Jahresgebühr für nicht geleistete Arbeitseinsatz. sowie nach erfolgter Hauptversammlung.

Beiträge werden ausschließlich via Lastschrift bezahlt. Mitglieder die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, haben eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von 10% des

beschlossenen Jahresbeitrags zu entrichten.

Angelkarten(Ringkarte) die bis zum 31. März eines Jahres nicht abgeholt sind bzw. nicht ausgehändigt werden konnten, gelten als verfallen. Das betreffende Mitglied scheidet damit aus dem Verein aus.

 

Passive Mitglieder sind von der Jahresgebühr für den Landesfischereiverband Baden e.V. befreit.

 

Für den deutschen Jahresfischereischein hat jedes Mitglied selbst zu sorgen. Es besteht keinerlei Verpflichtung des Vereins, die Ausstellung des Jahresfischereischeins für die Mitglieder des Vereins zu betreiben.

 

§ 10

 

Die Generalversammlung wählt für die Dauer von drei Geschäftsjahren den Gesamtvorstand.

 

Dieser besteht aus:

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

Protokollführer

Kassierer

Bis zu 12 Beisitzer

 

§ 11

 

Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind:

 

a) Der Erste Vorsitzende

b) Der stellvertretende Vorsitzende

 

Der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gemäß § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich jeweils einzeln Intern wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur tätig werden kann, bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden.

 

Dem Ersten Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter unterliegt der Schriftwechsel zwischen dem Verein und Dritten und den Vereinsmitgliedern.

 

Die notwendigen Sitzungen des Gesamtvorstandes, Versammlung usw. werden durch den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter einberufen und geleitet. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

 

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

 

Scheidet ein Vorstandsmitglied während des Geschäftsjahres aus, darf der Gesamtvorstand einen geeigneten Nachfolger wählen, der bis zur nächsten ordentlichen Wahl seine Tätigkeit ausübt.

 

§ 12

 

Kassenführung

Der Vereinskassierer ist verpflichtet, die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß nach nummerierten Belegen in laufender Folge zu buchen. Aus den Belegen muss der Zweck der Zahlung sowie der Tag der Zahlung ersichtlich sein.

 

Das Kassenbuch ist nach den üblichen kaufm. Gepflogenheiten zu führen.

In der Kasse darf nur der Betrag enthalten sein, der für den augenblicklichen Bedarf erforderlich ist.

 

Der Kassierer darf Zahlungen nur leisten, wenn diese vom 1. Vorsitzenden oder dessen

Stellvertreter angewiesen sind.

 

Abhebungen oder Überweisungen können nur vom

1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter und dem Kassierer gemeinsam vorgenommen werden.

 

§ 13

 

Kassenprüfung

Die Generalversammlung wählt für die Dauer von 3 Geschäftsjahren 2 Kassenprüfer. Diese gehören nicht dem Vorstand an.

 

Die Prüfung der Kassenbücher hat rechtzeitig vor der Generalversammlung zu erfolgen.

 

Über die Prüfung ist dem Ersten Vorsitzenden jeweils Bericht vorzulegen. Der Prüfungsbericht wird der Generalversammlung durch die Kassenprüfer

erstattet.

 

§ 14

Versammlungen

a) Die Generalversammlung ist die höchste Instanz des Vereins. Die von ihr gefassten Beschlüsse sind für alle Mitglieder und den Gesamtvorstand bindend.

Die Generalversammlung findet zu Beginn des Geschäftsjahres (Januar-März) statt.

 

Die Einladungen sind Schriftlich oder per E-Mail mindestens 10 Tage vorher mit Bekanntgabe der Tagesordnung abzusenden. Die Beschlüsse in der Generalversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der 1. Vorsitzenden. Der Generalversammlung obliegt:

 

1. Wahl des Gesamtvorstandes und Kassenprüfer

2. Entlastung des Kassierers

3. Entlastung des Gesamtvorstandes

4. Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr

5. Behandlung schriftlich eingereichter Anträge

6. Satzungsänderungen

 

Beschlüsse über Tagesordnungspunkte, die nicht in der Einladung enthalten waren sind unzulässig.

 

b) Eine außerordentliche Generalversammlung muss innerhalb der nächsten 14 Tage einberufen werden, wenn mindestens 10% der aktiven Mitglieder die Einberufung schriftlich

unter Angabe der Gründe verlangt.

 

c) Mitgliederversammlungen sollen nach Bedarf abgehalten werden.

 

Über jede Generalversammlung, außerordentliche, Generalversammlung Mitgliederversammlung oder

Sitzung des Gesamtvorstandes ist vom Protokollführer eine Niederschrift anzufertigen, die

das Wesentliche enthält. Dieses Protokoll ist vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 15

 

Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss einer zu diesem Zweck unter Angabe der Tagesordnung einberufenen außerordentlichen Generalversammlung erfolgen.

Die Anwesenheit von mindestens 2/3 der aktiven Mitglieder des Vereins ist dazu erforderlich. Zum Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder notwendig.

Sind weniger als 2/3 der aktiven Vereinsmitglieder erschienen, hat der 1. Vorsitzende das Recht, innerhalb einer Stunde am gleichen Ort eine neue außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, auf der die Auflösung des Vereins von den anwesenden aktiven Mitgliedern mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden kann.

 

Vorstehende Satzung wurde in Abänderung der bisherigen von der Generalversammlung am

31.01.2015 beschlossen und tritt mit der Eintragung

in das Vereinsregister in Kraft.